Marsrover steckt fest

Sichere Energieversorgung

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Auch Lutz Richter lässt sich eine solche Ladung Marssand zusammenmischen. In Bremen am Institut für Raumfahrtsysteme verfügt er über eine Radtestanlage, in die er ein Marsrover-Rad einspannen kann. Richter kann damit den Widerstand, den das Rad auf dem Weg durch den Marssand überwinden muss, messen und numerisch bestimmen. "Was wir an einem Rad messen, lässt sich auf das ganze Fahrzeug hochrechnen und ist eine Ergänzung zu den Versuchen, die die Kollegen am JPL mit ihren beiden Testrovern durchführen", sagt Lutz Richter. In zwei bis drei Wochen wollen die Forscher ihre Ergebnisse zusammentragen und entscheiden, was die beste Lösung ist, um Spirit aus seiner gefährlichen Lage zu befreien. Möglich, so Richter, sei zum Beispiel, dass der Rover mit seinem Greifarm Sand unter seine Räder schaufelt und so verhindert, dass er noch tiefer einsinkt. Mit dieser Methode könnte sich der Rover ganz langsam aus der Sandablagerung herauswühlen.
Lösungen für schwierige Situationen der Rover auf dem Mars hat das Team immer wieder gefunden: So fährt Spirit schon seit April 2006 auf nur noch fünf Rädern und im Rückwärtsgang über den Mars, weil sein rechtes Vorderrad ausfiel. Außerdem setzte sich in den letzten Monaten immer mehr Staub auf den Solarzellen des Fahrzeuges ab, so dass die Energieversorgung, vor allem im Marswinter, nicht immer ideal war. Dieses Problem löste sich in den vergangenen Wochen jedoch von alleine, als ein Sturm die Solarzellen des Rovers wieder blank fegte. "Eigentlich ist es ein wenig tragisch, dass sich Spirit ausgerechnet jetzt festgefahren hat, wo wieder genügend Energie für Experimente und Fortbewegung zu Verfügung stehen würde." Andererseits, so der DLR-Forscher, sei dies auch eine günstige Ausgangslage: "Es ist beruhigend, dass die Energieversorgung in der jetzigen Lage so gut ist." Lutz Richter ist recht zuversichtlich, dass die Experten den Marsrover wieder flott bekommen: "Wir haben viele Ideen und können in Ruhe überlegen, wie wir vorgehen, das ist ein großer Vorteil."

Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
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