Mars500

Gutes Team in der Isolation

Dr. Petra Rettberg vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin untersucht die Vermehrung von Mikroorganismen in der abgeschlossenen Umgebung des "Raumschiffs" und seiner Besatzung. Für dieses Experiment nehmen die Crewmitglieder auch Proben von der Innenseite ihres "Raumschiffs".

Dr. Petra Rettberg vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin untersucht die Vermehrung von Mikroorganismen in der abgeschlossenen Umgebung des "Raumschiffs" und seiner Besatzung. Für dieses Experiment nehmen die Crewmitglieder auch Proben von der Innenseite ihres "Raumschiffs".

Zwei weitere DLR-Wissenschaftler des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin beschäftigen sich mit Experimenten, die für die Raumfahrt große Bedeutung haben. Während Dr. Petra Rettberg die Vermehrung von Mikroorganismen in der abgeschlossenen Umgebung des "Raumschiffs" und seiner Besatzung untersucht, erforscht Dr. Bernd Johannes das computerbasierte Training komplexer Steuerungsaufgaben und die Gruppendynamik der Mars500-Crew. Bereits bei der früheren Mars500-Studie, die die damaligen Probanden über 105 Tage isolierte, hatte sich herausgestellt, dass ein vom DLR konzeptioniertes Lernprogramm für Docking-Aufgaben im Weltall auch nicht ausgebildete Probanden effektiv vorbereitete. "Die Fähigkeit, ein Dockingmanöver zum Beispiel an der Raumstation durchzuführen, wird ja vor dem Flug ins Weltall nie in der Realität getestet", erklärt Dr. Bernd Johannes. "Bei einem langen Flug zum Mars könnte diese hoch komplexe Fertigkeit wieder in Vergessenheit geraten - dafür testen wir das Selbstlernprogramm." Während die Probanden an Bord eigenständig mit dem Programm trainieren, messen die Wissenschaftler dabei auch unter anderem Werte wie Herzrate, Fingertemperatur und Blutdruck. "Das Lernprogramm in seiner simplen Ausfertigung zeigt schon Wirkung."

Um die Gruppendynamik an Bord des "Raumschiffs" zu untersuchen, lässt DLR-Wissenschaftler Bernd Johannes zwei Mal in der Woche die Mars500-Besatzung kleine "Satelliten", eine Art Sender, am Körper tragen, die aufzeichnen, wer sich wann mit wem in welchem Raum aufhält. Damit will der Wissenschaftler herausfinden, wie gut die Crewmitglieder während ihrer Isolation auf engem Raum miteinander auskommen. "Wir messen eine Art emotionale Nähe." Das bisherige Ergebnisse: "Das Beziehungsgefüge ist erstaunlich stabil und hat sich nicht sehr über die 250 Tage verändert, es gibt keinen Isolierten in der Isolation und auch keine Grüppchenbildung", sagt Dr. Bernd Johannes. "Das alles sind Indikatoren dafür, dass das Team gut funktioniert."

Fuente: DLR

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