Planeten im Oktober

Der Morgenstern bleibt uns erhalten

Venus ist in den Morgenstunden zu sehen, Jupiter fast die ganze Nacht. Kurz nach Dämmerungsbeginn kann man abends auch noch Mars entdecken.
Planetenlauf im Oktober 2012

Planetenlauf im Oktober 2012

Merkur bleibt in unseren Breiten unbeobachtbar. In südlichen Gegenden – etwa auf Sizilien, Kreta oder in Nordafrika – kann man den flinken Planeten am Abendhimmel etwa eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang durchaus sehen.

Venus spielt nach wie vor ihre Rolle als Morgenstern. Venus geht immer später auf, die Sonne allerdings ebenfalls. Am 1. steigt der Morgenstern um 2.33 Uhr (= 3.33 Uhr Sommerzeit) über die Horizontlinie, am 31. erst um 3.50 Uhr. Die Venushelligkeit nimmt leicht auf –4,0 mag ab.

Mars kann nur noch unter sehr günstigen Sichtbedingungen freiäugig für eine knappe Dreiviertelstunde in der Abenddämmerung ausgemacht werden. Nördlich von 50° Nord ist er nur noch mit Ferngläsern oder Teleskopen erkennbar. Die Marsuntergänge verfrühen sich von 19.32 Uhr (= 20.32 Uhr MESZ) am 1. Oktober auf 18.42 Uhr Ende Oktober.

Jupiter kommt am 4. im Sternbild Stier zum Stillstand und wird rückläufig. Damit setzt er zu seiner Oppositionsschleife an. Jupiter wird zum Planeten der gesamten Nacht. Sein Aufgang erfolgt am 1. um 20.38 Uhr (= 21.38 Uhr Sommerzeit). Am Monatsletzten geht der inzwischen –2,7 mag helle Riesenplanet schon um 18.36 Uhr auf, eine halbe Stunde nach Ende der nautischen Dämmerung.

Saturn bleibt unsichtbar.



Mehr über das aktuelle Himmelsgeschehen lesen Sie im Kosmos Himmelsjahr.

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