Jugend forscht Preisträger 2009
Raphael Errani siegt zum zweiten Mal
Am Sonntag wurden die Jugend-forscht-Preisträger 2009 ausgezeichnet. Bereits zum zweiten Mal dabei: Raphael Errani aus Niedersachsen. Er erhielt den Sonderpreis des Bundespräsidenten für seine Arbeit über Dunkle Materie: Der 19-Jährige, der nach seinem Zivildienst Astrophysik studieren möchte, legte eine Theorie über die Entstehung eines Rings dieser exotischen Materieform um unsere Galaxis vor.
![]() © Jugend forscht |
Raphael Errani (19) aus dem niedersächsischen Neuenkirchen war 2009 bereits zum zweiten Mal bei Jugend Forscht erfolgreich.
Die Arbeit des Schülers vom Athenaeum in Stade lautete: "Die Entstehung des 14-Kiloparsec-Rings aus Dunkler Materie in der Milchstraßenebene".
Und er selbst erklärt den Inhalt seiner Arbeit folgendermaßen: "Schon vor Jahrzehnten machten Astronomen eine verblüffende Beobachtung: Die Galaxien im All rotieren viel schneller als erwartet. Erklären lässt sich das allein dadurch, dass das Weltall deutlich mehr Masse enthält als ursprünglich gedacht. Nur: Im Gegensatz etwa zu den Sternen gibt diese zusätzliche Materie keinerlei Licht ab. Deshalb spricht man von Dunkler Materie. Woraus sie besteht, ist nach wie vor ein Rätsel. Wenn man in die Milchstraße blickt, sieht man Sterne, die sich ringförmig um das galaktische Zentrum verteilen. Dieser Ring könnte etwas darüber verraten, wie die Milchstraße einst entstanden ist: Eine Galaxie wächst dadurch, dass sie kleinere Zwerggalaxien auffrisst. Der Ring könnte das Überbleibsel einer solchen Zwerggalaxie sein. Es gibt zu dem Thema schon viele Studien. Ich wollte 'rausfinden: Hey, funktioniert das überhaupt? Und wenn ja, unter welchen Bedingungen?"
Ausgehend von den Daten des Forschungssatelliten EGRET hat Errani per Computer simuliert, wie sich ein Ring aus Dunkler Materie gebildet haben könnte und erhielt hierfür bereits zum zweiten Mal den begehrten Jugend-forscht-Preis.
sf/ Quelle: Jugend forscht
Und er selbst erklärt den Inhalt seiner Arbeit folgendermaßen: "Schon vor Jahrzehnten machten Astronomen eine verblüffende Beobachtung: Die Galaxien im All rotieren viel schneller als erwartet. Erklären lässt sich das allein dadurch, dass das Weltall deutlich mehr Masse enthält als ursprünglich gedacht. Nur: Im Gegensatz etwa zu den Sternen gibt diese zusätzliche Materie keinerlei Licht ab. Deshalb spricht man von Dunkler Materie. Woraus sie besteht, ist nach wie vor ein Rätsel. Wenn man in die Milchstraße blickt, sieht man Sterne, die sich ringförmig um das galaktische Zentrum verteilen. Dieser Ring könnte etwas darüber verraten, wie die Milchstraße einst entstanden ist: Eine Galaxie wächst dadurch, dass sie kleinere Zwerggalaxien auffrisst. Der Ring könnte das Überbleibsel einer solchen Zwerggalaxie sein. Es gibt zu dem Thema schon viele Studien. Ich wollte 'rausfinden: Hey, funktioniert das überhaupt? Und wenn ja, unter welchen Bedingungen?"
Ausgehend von den Daten des Forschungssatelliten EGRET hat Errani per Computer simuliert, wie sich ein Ring aus Dunkler Materie gebildet haben könnte und erhielt hierfür bereits zum zweiten Mal den begehrten Jugend-forscht-Preis.
sf/ Quelle: Jugend forscht

