Missions-Verlängerung bis 2012

Mars- und Venus Express fliegen länger

Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat mehrere ihrer erfolgreichen Wissenschaftsmissionen zur Erforschung des Weltraums verlängert. Darunter befinden sich auch die beiden ersten europäischen Planetenmissionen Mars Express und Venus Express, an denen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit wissenschaftlichen Experimenten beteiligt ist.
Das Bild zeigt eine künstlerische Darstellung der Mars Express-Sonde über den Tharsis-Vulkanen auf dem Mars. Seit dem 25. Dezember 2003 befindet sich die Sonde in einer Marsumlaufbahn. Die Missionsdauer war ursprünglich auf zwei Erdenjahre begrenzt, doch nun verlängerte die ESA den Betrieb ihrer ersten Planeten- Sonde zum dritten Mal um drei weitere Jahre bis Ende 2012.
Bis heute hat die Sonde fast 7500 Mal den Mars umrundet.

Das Bild zeigt eine künstlerische Darstellung der Mars Express-Sonde über den Tharsis-Vulkanen auf dem Mars. Seit dem 25. Dezember 2003 befindet sich die Sonde in einer Marsumlaufbahn. Die Missionsdauer war ursprünglich auf zwei Erdenjahre begrenzt, doch nun verlängerte die ESA den Betrieb ihrer ersten Planeten- Sonde zum dritten Mal um drei weitere Jahre bis Ende 2012. Bis heute hat die Sonde fast 7500 Mal den Mars umrundet.

Antworten auf Fragen zur Entwicklungsgeschichte der Erde

Sowohl die Raumsonden Mars Express als auch Venus Express liefern seit Jahren wichtige Bild- und Messdaten von den beiden Nachbarplaneten der Erde, beispielsweise zur Klimageschichte und vulkanischen Vergangenheit des Mars. "Die erneute Verlängerung der beiden Missionen ist gewissermaßen das 'Sahnehäubchen' für die Wissenschaftler", freut sich Prof. Tilman Spohn, Direktor des DLR-Instituts für Planetenforschung in Berlin-Adlershof. Als Berichterstatter des ESA-Beratergremiums für die Weltraumwissenschaften nahm Spohn an der entscheidenden Sitzung des Komitees für das ESA-Wissenschaftsprogramm teil. "Gerade durch die Erforschung unserer beiden Nachbarplaneten lassen sich viele wichtige Fragen nach der frühen Entwicklungsgeschichte der Erde beantworten. Vor allem interessiert uns, warum es gerade auf der Erde eine für die Entstehung von Leben so günstige Entwicklung gab", erläutert der DLR-Planetenforscher weiter.
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