Beobachtungstipp für März

Das Sternbild Großer Hund

Der Große Hund ist ein typisches Wintersternbild, das man bei uns an klaren Winterabenden tief am Südhimmel sehen kann. Er enthält einige interessante Objekte.
Der Große Hund

Der Große Hund

Der Große und der Kleine Hund begleiten den Himmelsjäger Orion. Sie sind typische Wintersternbilder, wobei ihre beiden Hauptsterne Sirius und Prokyon zum klassischen Wintersechseck gehören.

Sirius (Alpha Canis Maioris) ist der hellste und südlichste Stern des Wintersechsecks. Er markiert die Position des Hundskopfes oder des Halses, während Mirzam (Beta CMa) die Lage der Vorderpfoten angibt. Der hintere Teil des Hundes wird vom fast gleichseitigen Sternendreieck aus Wezen (Delta CMa), Adhara (Epsilon CMa) und Aludra (Eta CMa) dargestellt.

Sirius ist ein Stern vom Spektraltyp A1V in 8,6 Lichtjahren Entfernung. Schon 1844 hat Friedrich Wilhelm Bessel aufgrund von Eigenbewegungsschwankungen mit einer Periode von 50 Jahren einen dunklen Begleiter vermutet. Er wurde schließlich von dem Optiker und Teleskopbauer Alvan Clark erstmals im Jahre 1862 gesichtet: Sirius B ist ein winziger Stern, kleiner als unsere Erde aber von knapp einer Sonnenmasse und somit von ungeheurer Dichte. Da Sirius Bein grellweißes Licht ausstrahlt, nennt man ihn einen Weißen Zwerg. Sirius B war der erste Weiße Zwerg, der gefunden wurde. Weiße Zwerge sind Sternenleichen, ausgebrannte Sternenkerne.

Der Stern Beta CMa ist mit 2,0 mag wesentlich lichtschwächer als Sirius, in Wirklichkeit aber viel leuchtkräftiger. Seine Entfernung von 500 Lichtjahren lässt ihn nur lichtschwächer als Sirius erscheinen. Sein Name lautet Mirzam, gelegentlich auch als Murzim oder Murzam bezeichnet. Diese Namen stammen aus dem Arabischen und bedeuten so viel wie „der Ankündiget“, nämlich des beim Aufgang folgenden Sirius. Die Bedeutung des Namens ist aber nicht sicher geklärt.

Mirzam ist der Prototyp einer seltenen Klasse veränderlicher Sterne, den Beta-Canis-Maioris-Sternen. Es handelt sich um leicht pulsierende, blaue Riesensterne, gewissermaßen Quasi-Cepheiden, zu denen auch die Beta-Cepheiden gehören.

Rund 4° südlich von Sirius liegt der offene Sternhaufen M41, ein schöner und relativ heller Haufen von rund 80 Sternen in 2300 Lichtjahren Entfernung. Er war schon im Altertum bekannt und ist unter sehr guten Sichtbedingungen selbst mit bloßen Augen zu erkennen, auf alle Fälle im Fernglas. M41 ist ein Paradeobjekt für Führungen auf einer Sternwarte.

Mehr über das aktuelle Himmelsgeschehen lesen Sie im Kosmos Himmelsjahr.
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