Beobachtungstipp Februar

Sternhaufen am Abendhimmel

Zwei Leckerbissen für Fernglasbeobachter: Zu den Paradeobjekten des Wintersternhimmels gehören zweifelsohne die beiden offenen Sternhaufen Hyaden und Plejaden im Sternbild Stier. Aber auch in den Zwillingen und im Krebs gibt es helle offene Sternhaufen.
Das Sternbild Zwillinge

Das Sternbild Zwillinge

Die Hyaden sind ausgedehnter und ihre Sterne lockerer gestreut als die Plejaden. Mitten in den Hyaden steht der orange Hauptstern des Stieres, Aldebaran genannt. Aldebaran ist allerdings nicht Mitglied der Hyaden, sondern er steht im Vordergrund. In den Hyaden stößt man auch auf den weiten Doppelstern Theta Tauri. Wer gute Augen hat, erkennt ihn bereits ohne Fernglas als zwei Lichtpünktchen, denn Theta-1 und Theta-2 sind 340" voneinander entfernt. Mit 3,4 mag und 3,8 mag erscheinen beide fast gleich hell. Bereits mit einem Opernglas trennt man diesen Doppelstern ohne weiteres.

Die Plejaden (Katalogbezeichnung: M45) erscheinen dichter gedrängt als die Hyaden. Mit 390 Lichtjahren sind die Plejaden mehr als doppelt so weit weg wie die Hyaden. Beide offenen Sternhaufen sind klassische Feldstecherobjekte. Andererseits erkennt man nur im Teleskop, dass der Zentralstern der Plejaden, Alkyone oder Eta Tauri, ein Vierfachstern ist.

Die Krippe im Sternbild Krebs ist ein weiterer offener Sternhaufen, der unter guten Sichtbedingungen schon mit bloßen Augen zu erkennen ist. Sie wird auch Praesepe genannt. Als Katalognummer findet man die Krippe unter M44 in den Sternkarten. Wegen dem zunehmenden Lichtsmog ist die Krippe oft nicht mehr mit bloßen Augen auszumachen. Aber im Fernglas ist sie auf alle Fälle als nebliges Fleckchen zu erkennen. Besonders eindrucksvoll wirkt M44 im Teleskop bei schwacher Vergrößerung.

Ein weiterer offener Sternhaufen findet sich im Sternbild der Zwillinge, nämlich M35. Er befindet sich am westlichen Ende der Sternenkette, die von Kastor ausgeht, etwa 2,5 Grad oder fünf Vollmondbreiten nordwestlich von Propus (Eta Geminorum). Wer schon bei M35 in den Zwillingen ist, kann sich noch an EtaGem versuchen. Er ist ein enger Doppelstern. Ein 3,3 mag heller, allerdings variabler Stern hat in nur 1,6" Distanz einen 6,0 mag hellen Begleiter. Der Positionswinkel beträgt 254° (gezählt von Nord über Ost, Süd, West). Die Hauptkomponente leuchtet tiefrot (Spektraltyp M3) und ändert ihre Helligkeit mit einer mittleren Periode von 230 Tagen zwischen 3,2 mag und 3,9 mag. Das Sternenpaar umrundet einander in 470 Jahren, wobei es 350 Lichtjahre entfernt ist.

Mehr über das aktuelle Himmelsgeschehen lesen Sie im Kosmos Himmelsjahr.
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