Lisa Randall über CERN

Gravierender Einfluss der Gravitation

An Alternativmodellen, die das Aussehen bzw. die Form des Universums auf zweidimensionale Weise abzubilden versuchen, mangelt es fürwahr nicht. Jetzt sollen neben oder über unserem 3D-Universum noch weitere Dimensionen existieren.

An Alternativmodellen, die das Aussehen bzw. die Form des Universums auf zweidimensionale Weise abzubilden versuchen, mangelt es fürwahr nicht. Jetzt sollen neben oder über unserem 3D-Universum noch weitere Dimensionen existieren.

Mehr Dimensionen

Die Idee, dass neben den uns vertrauten drei Dimensionen eine weitere existiert, entwickelte bereits 1920 der deutsche Physiker Theodor Kaluza (1885-1954). Sechs Jahre später wartete der schwedische Physiker Oskar B. Klein (1894-1977) mit einem Modell auf, dem zufolge wir deshalb keine zusätzlichen Dimensionen wahrnehmen können, weil diese in sich aufgerollt und daher viel zu winzig sind. In Anlehnung an Kaluzas und Kleins Theorie und mit Blick auf die Einstein’sche Relativitätstheorie, der zufolge Energie und Masse den Raum krümmen und die Zeit dehnen, fanden Randall und ihr Kollege Raman Sundrum heraus, dass die Raumzeit einer weiteren Dimension derart verbogen und verzerrt sein könnte, dass sie sogar bei unendlicher Größe unauffindbar wäre. Demnach existierte eine vierte räumliche Dimension, die zwar infolge ihrer extremen Krümmung unsichtbar wäre, sich aber über die Schwerkraft verriete. Randall und Sundrum schreiben eben dieser Kraft im 4D-Konzert der Dimensionen eine gesonderte Schlüsselrolle zu: Die Gravitation und nicht etwa die Partikel und Felder des Standardmodells der Teilchenphysik sind raumübergreifend. Die Schwerkraft ist die einzige Kraft, die die fünfte Dimension durchdringt und sich durch diese bewegt. Aus diesem Grunde ist sie in unserem Universum auch so schwach ausgeprägt, dagegen in einer Sektion des vierdimensionalen Raums (und fünfdimensionaler Raumzeit) sehr stark ausgebildet. Hier käme der gravierende Einfluss der Gravitation vollends zum Tragen.
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