Planeten im Dezember
Jupiter in Opposition
Vier der fünf hellen Planeten sind in diesem Monat gut zu sehen. Für den fünften, Mars, empfiehlt sich ein Fernglas. Jupiter hat seine beste Beobachtungszeit.
![]() © Kosmos Verlag |
Planetenlauf im Dezember 2012
Merkur bietet in der ersten Monatshälfte eine respektable Morgensichtbarkeit. Der –0,4 mag helle Merkur geht am 1. um 6.01 Uhr auf. Etwa eine Viertelstunde nach 7 Uhr morgens wird er in der zunehmenden Morgenhelle unsichtbar. Bis 15. nimmt die Merkurhelligkeit leicht auf –0,5 mag zu, die Merkuraufgänge verspäten sich auf 6.38 Uhr. Nach dem 15. wird es schwierig, Merkur ohne optische Hilfsmittel aufzuspüren.
Venus kann noch am Morgenhimmel gesehen werden. Sie ist aber längst nicht mehr so auffällig wie in den Monaten August bis Oktober. Geht Venus am 1. um 5.19 Uhr auf, so erfolgt der Aufgang des –3,9 mag hellen Planeten zu Silvester erst um 6.44 Uhr. Im Fernrohr zeigt sich das nur noch 11" große Venusscheibchen fast voll beleuchtet.
Mars wechselt zu Weihnachten, am 25., in das Sternbild Steinbock. Erfahrene Beobachter können ihn noch in der Abenddämmerung bis Anfang Januar 2013 ausmachen. Die Untergänge des 1,2 mag hellen Mars verschieben sich nur unwesentlich im Lauf des Monats und erfolgen um etwa 18.20 Uhr.
Jupiter, rechtläufig im Stier, kommt in der Nacht vom 2. auf 3. in Opposition zur Sonne. Somit ist alles gesagt: Ganze Nacht über sichtbar, geringste Entfernung von der Erde, maximale Helligkeit und größtes Planetenscheibchen – kurz: die besten Beobachtungsbedingungen des ganzen Jahres. Unübersehbar strahlt der Riesenplanet mit –2,8 mag am winterlichen Sternenhimmel. In der Nacht der Opposition geht Jupiter um 16.17 Uhr auf, kulminiert um 0.11 Uhr und geht um 8.05 Uhr unter. Der scheinbare Äquatordurchmesser des Planeten beträgt zur Opposition 46,8".
Saturn kann am Morgenhimmel beobachtet werden. Der Ringplanet wandert rechtläufig durch das Sternbild Jungfrau und wechselt am 6. in die Waage. Der 0,6 mag helle Saturn geht am 1. um 4.52 Uhr auf, am Silvestertag bereits um 3.09 Uhr. Jeweils etwa 20 Minuten nach Aufgang lohnt es sich, nach dem Ringplaneten Ausschau zu halten.
Mehr über das aktuelle Himmelsgeschehen lesen Sie im Kosmos Himmelsjahr.
Venus kann noch am Morgenhimmel gesehen werden. Sie ist aber längst nicht mehr so auffällig wie in den Monaten August bis Oktober. Geht Venus am 1. um 5.19 Uhr auf, so erfolgt der Aufgang des –3,9 mag hellen Planeten zu Silvester erst um 6.44 Uhr. Im Fernrohr zeigt sich das nur noch 11" große Venusscheibchen fast voll beleuchtet.
Mars wechselt zu Weihnachten, am 25., in das Sternbild Steinbock. Erfahrene Beobachter können ihn noch in der Abenddämmerung bis Anfang Januar 2013 ausmachen. Die Untergänge des 1,2 mag hellen Mars verschieben sich nur unwesentlich im Lauf des Monats und erfolgen um etwa 18.20 Uhr.
Jupiter, rechtläufig im Stier, kommt in der Nacht vom 2. auf 3. in Opposition zur Sonne. Somit ist alles gesagt: Ganze Nacht über sichtbar, geringste Entfernung von der Erde, maximale Helligkeit und größtes Planetenscheibchen – kurz: die besten Beobachtungsbedingungen des ganzen Jahres. Unübersehbar strahlt der Riesenplanet mit –2,8 mag am winterlichen Sternenhimmel. In der Nacht der Opposition geht Jupiter um 16.17 Uhr auf, kulminiert um 0.11 Uhr und geht um 8.05 Uhr unter. Der scheinbare Äquatordurchmesser des Planeten beträgt zur Opposition 46,8".
Saturn kann am Morgenhimmel beobachtet werden. Der Ringplanet wandert rechtläufig durch das Sternbild Jungfrau und wechselt am 6. in die Waage. Der 0,6 mag helle Saturn geht am 1. um 4.52 Uhr auf, am Silvestertag bereits um 3.09 Uhr. Jeweils etwa 20 Minuten nach Aufgang lohnt es sich, nach dem Ringplaneten Ausschau zu halten.
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