Europäische Raumfahrt
Erststart einer Ariane
Ab 1976 begannen die Testläufe, die Triebwerke arbeiteten zuverlässig und erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen. Die Triebwerke für die geplante Ariane 1 entwickelten einen Schub von 611 Kilonewton. Vier dieser Triebwerke sollten die erste Raketenstufe antreiben, ein weiteres Viking-Triebwerk die zweite Stufe. Die dritte Stufe sollte ein HM-7-Triebwerk erhalten, das von flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff angetrieben werden sollte.
Für den 15. Dezember 1979 schließlich war der der erste Start der Ariane-Rakete vorgesehen. Doch technische Probleme an der Startvorrichtung in Kourou erforderten eine Neuansetzung des Starts auf den 23. Dezember. Dieser Termin konnte schließlich aus Witterungsggründen nicht eingehalten werden - aber am Tage darauf, dem 24. Dezember gelang ein perfekter Start, Ariane erreichte einen Orbit in 218 Kilometern Höhe, eine 1,6 Tonnen schwere experimentelle Instrumentenkapsel konnte erfolgreich ausgesetzt werden. Damit hatten sich Frankreich und Deutschland als wichtige europäische Raumfahrtnationen ein absolut überzeugendes und passendes Weihnachtsgeschenk bereitet, endlich war der schon lange fällige Nachweis erbracht, dass neben den Supermächten USA und Sowjetunion auch Europa imstande sein konnte, sich einen eigenen Zugang zum Weltraum zu erarbeiten.
Unaufhaltsam begann von nun an eine einzigartige Erfolgsgeschichte, die Ariane-Versionen 1 bis 4 absolvierten zahlreiche Starts, die überwiegend meisten davon erfolgreich. Auch wenn kleinere Rückschläge nicht ausblieben, so setzte sich das Konzept doch durch und wurde schließlich zu einem beispiellosen technologischen und kommerziellen Erfolg.
Seit 1998 ist das jüngste Mitglied der Trägerraketenfamilie, die Ariane 5, erfolgreich im Einsatz. Sie steht heute für eine gesicherte Zukunft der europäischen Raumfahrt mit dem Standort Lampoldshausen als einem unverzichtbaren Bestandteil.
Quelle: ESA, DLR
Für den 15. Dezember 1979 schließlich war der der erste Start der Ariane-Rakete vorgesehen. Doch technische Probleme an der Startvorrichtung in Kourou erforderten eine Neuansetzung des Starts auf den 23. Dezember. Dieser Termin konnte schließlich aus Witterungsggründen nicht eingehalten werden - aber am Tage darauf, dem 24. Dezember gelang ein perfekter Start, Ariane erreichte einen Orbit in 218 Kilometern Höhe, eine 1,6 Tonnen schwere experimentelle Instrumentenkapsel konnte erfolgreich ausgesetzt werden. Damit hatten sich Frankreich und Deutschland als wichtige europäische Raumfahrtnationen ein absolut überzeugendes und passendes Weihnachtsgeschenk bereitet, endlich war der schon lange fällige Nachweis erbracht, dass neben den Supermächten USA und Sowjetunion auch Europa imstande sein konnte, sich einen eigenen Zugang zum Weltraum zu erarbeiten.
Unaufhaltsam begann von nun an eine einzigartige Erfolgsgeschichte, die Ariane-Versionen 1 bis 4 absolvierten zahlreiche Starts, die überwiegend meisten davon erfolgreich. Auch wenn kleinere Rückschläge nicht ausblieben, so setzte sich das Konzept doch durch und wurde schließlich zu einem beispiellosen technologischen und kommerziellen Erfolg.
Seit 1998 ist das jüngste Mitglied der Trägerraketenfamilie, die Ariane 5, erfolgreich im Einsatz. Sie steht heute für eine gesicherte Zukunft der europäischen Raumfahrt mit dem Standort Lampoldshausen als einem unverzichtbaren Bestandteil.
Quelle: ESA, DLR
