Europäische Raumfahrt

1975 - Die Gründung der ESA als Ariane-Geburtshelfer

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Europas Erfolgsgeschichte mit der Ariane hat natürlich viele Väter. Deutsche Firmen waren und sind daran nicht unwesentlich beteiligt. Auch bei der künftigen Weiterentwicklung des Superträgers werden sie ein gewichtiges Wort mitzureden haben.

Gerade Frankreich hatte strategischen Weitblick bewiesen und die Arbeiten an einem Trägerraketensystem nie aufgegeben. Im Gegensatz zum Europa-Raketenprojekt erfuhr das neue Vorhaben zunächst auch eine unerlässliche Straffung und Optimierung in Struktur und Management. Die technische Verantwortung für das neue Programm übernahm die französische Raumfahrtagentur "Centre National d´Etudes Spatiales" (CNES). Unter diesem einheitlichen Dach sollten alle Entwicklungs- und Fertigungsarbeiten koordiniert und durchgeführt werden. Und jetzt endlich erhielt das neue ehrgeizige Vorhaben auch seinen Namen: Ariane. Dieser Name orientierte sich an Ariadne, einer der großen Figuren aus der griechischen Mythologie - vor allem aber bot der neue Name eine mühelose Aussprache in allen Sprachen der ESA-Mitgliedsländer.

Frankreich übernahm bei der Ariane-Entwicklung den finanziellen und technologischen Löwenanteil, so lagen Entwicklung und Bau der ersten und dritten Raketenstufe bei dem Luft- und Raumfahrtkonzern Aerospatiale. Die zweite Stufe hingegen sollte unter Federführung des norddeutschen Technologiekonzerns MBB-ERNO aus Deutschland bereitgestellt werden. Darüber hinaus sollte MBB weitere Komponenten für die Oberstufentriebwerke liefern.
Lesen Sie weiter:  » Erststart einer Ariane

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