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„Johannes Kepler“
Europäisches ATV auf dem Weg zur ISS
Das auf den Namen „Johannes Kepler“ getaufte zweite automatische Transferfahrzeug (ATV) der ESA ist an Bord einer Ariane-5 erfolgreich in seine geplante niedrige Erdumlaufbahn gestartet. Das unbemannte Versorgungs-Fahrzeug soll wichtige Frachtgüter zur Internationalen Raumstation (ISS) bringen und während seiner knapp viermonatigen Mission von Zeit zu Zeit die Flugbahn der Station anheben.
![]() © ESA |
Start der Ariane 5 ES V200 um 21.50.55 GMT (18.50.55 Ortszeit) am Mittwoch 16. Februar 2011 von Europas Raumflughafen in Kourou, Französisch-Guayana.
Inhalt des Artikels
- » 1 - Start der Ariane 5 ES V200
- » 2 - Separation der Booster
- » 3 - Frachtraum des ATV-3
- » 4 - Ein hochkomplexes Raumfahrzeug
Start der Ariane 5 ES V200
Der Countdown für den Ariane-5-Start von Europas Raumflughafen in Kourou in Französisch-Guayana lief am Mittwoch, den 16. Februar um 22.50 Uhr MEZ (18.50 Uhr Ortszeit) ab.
Die Ariane mit ihrer mehr als 20 Tonnen schweren Nutzlast nahm anschließend ihre Flugbahn über dem Atlantik in Richtung Azoren und Europa ein. Eine erste, achtminütige Zündung des Oberstufentriebwerks brachte den Raumfahrzeugträger mitsamt ATV dann in eine um 51,6 Grad zum Äquator geneigte niedrige Erdumlaufbahn ein.
Nach einem 42-minütigen ballistischen Flug wurde die Oberstufe des Trägers erneut für 30 Sekunden gezündet, um die Umlaufbahn in einer Höhe von 260 km zu stabilisieren. Nach 64 Minuten Flug konnte das unbemannte Versorgungsfahrzeug erfolgreich von der leergebrannten Oberstufe getrennt werden.
Kurz danach entfaltete Johannes Kepler seine vier Solarpaneele. In den nächsten Stunden werden erste Funktionstests vorgenommen, damit das ATV anschließend allmählich auf die Flugbahn der ISS angehoben werden kann.
Die Ariane mit ihrer mehr als 20 Tonnen schweren Nutzlast nahm anschließend ihre Flugbahn über dem Atlantik in Richtung Azoren und Europa ein. Eine erste, achtminütige Zündung des Oberstufentriebwerks brachte den Raumfahrzeugträger mitsamt ATV dann in eine um 51,6 Grad zum Äquator geneigte niedrige Erdumlaufbahn ein.
Nach einem 42-minütigen ballistischen Flug wurde die Oberstufe des Trägers erneut für 30 Sekunden gezündet, um die Umlaufbahn in einer Höhe von 260 km zu stabilisieren. Nach 64 Minuten Flug konnte das unbemannte Versorgungsfahrzeug erfolgreich von der leergebrannten Oberstufe getrennt werden.
Kurz danach entfaltete Johannes Kepler seine vier Solarpaneele. In den nächsten Stunden werden erste Funktionstests vorgenommen, damit das ATV anschließend allmählich auf die Flugbahn der ISS angehoben werden kann.

















