Neue europäische Astronauten vorgestellt

"Ein sehr guter Tag für die deutsche Raumfahrt"

Der neue europäische Astronaut Alexander Gerst aus Deutschland wurde 1977 geboren, hat an der Universität Karlsruhe Physik studiert und stammt ursprünglich aus der baden-württembergischen Stadt Künzelsau.

Der neue europäische Astronaut Alexander Gerst aus Deutschland wurde 1977 geboren, hat an der Universität Karlsruhe Physik studiert und stammt ursprünglich aus der baden-württembergischen Stadt Künzelsau.

Europas neue Astronauten werden ihre 18-monatige Grundausbildung am 1. September 2009 im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln aufnehmen. Da die Einstellungskampagnen der ISS-Partner der ESA ebenfalls abgeschlossen sind bzw. sich im Endstadium befinden, werden die neuen europäischen Astronauten zu einer Gruppe internationaler Astronauten hinzustoßen, die auf künftige Missionen zur ISS ab 2013 vorbereitet werden.

Auf die ausgewählten Astronauten warten ein unvergleichlicher Arbeitsplatz und große Herausforderungen. Die Astronauten des europäischen Astronautenkorps werden für Einsätze auf der Internationalen Raumstation ISS ausgebildet, dort vor allem im europäischen Forschungslabor Columbus, und für spätere bemannte Missionen, unter anderem auch für die geplante Rückkehr zum Mond.

Die Suche nach den neuen Astronauten hatte genau vor einem Jahr, am 19. Mai 2008, begonnen. Das Verfahren stand Bewerberinnen und Bewerbern aus allen 18 ESA-Mitgliedstaaten offen.

"Ich freue mich über die Auswahl von Alexander Gerst als Mitglied des europäischen Astronautenteams. Für die deutsche Raumfahrt ist das ein sehr guter Tag", sagte Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR. Wörner sagte weiter: "Damit steht Alexander Gerst als deutscher ESA-Astronaut in der langen Tradition erfolgreicher deutscher Kosmonauten und Astronauten. Von Sigmund Jähn bis Thomas Reiter haben die Deutschen im All immer ihren Anteil bei der Realisierung nationaler und internationaler bemannter Raumfahrtmissionen erbracht. Missionen, die an die Grenzen des technologisch Machbaren gegangen sind und immer einen Nutzen für den Menschen erbracht haben."

sf/ Quellen: Live Webcast der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
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