Neues Programm für Planetarien

Weltpremiere: Augen im All - Vorstoß ins unsichtbare Universum

Pünktlich zum nächste Woche geplanten Start der europäischen Astronomiemissionen Herschel und Planck präsentieren mehr als dreißig deutschsprachige Planetarien und die Europäische Weltraumorganisation ESA ihr erstes gemeinsames Planetariumsprogramm. "Augen im All – Vorstoß ins unsichtbare Universum" ist ab dem 7. Mai in deutschen, österreichischen und schweizerischen Planetarien zu sehen. Der Start der in diesem Programm bereits vorweg genommenen Doppelmission Herschel/ Planck ist eine Woche später - am 14. Mai 2009 - von Kourou aus geplant.
Das Poster zum neuen ESA-Planetariumsprogramm "Augen im All - Vorstoß ins unsichtbare Universum"

Das Poster zum neuen ESA-Planetariumsprogramm "Augen im All - Vorstoß ins unsichtbare Universum"

Inhalt des Artikels

Für jeden erlebbare Planetariumsshow

Als Galileo Galilei 1609 sein Fernrohr gen Himmel richtete, konnte er erstmals sehen und beweisen, dass die Theorien des Aristoteles über den Kosmos falsch waren. Galileis Erkenntnisse lösten eine geistige Revolution aus. Der folgende Disput unter Gelehrten geriet zum Beginn der modernen Naturwissenschaft.

Am 14. Mai 2009 bringt die ESA zwei neue Weltraumteleskope ins All. Herschel, das größte jemals ins All gebrachte Spiegelteleskop, wird das unsichtbare Infrarotlicht ferner Galaxien aufspüren und die Geburt von Sternen und Planeten verfolgen. Der Satellit Planck blickt bis zu den äußeren Grenzen des Weltalls und erforscht die kosmische Hintergrundstrahlung. Beide Missionen sind Meilensteine der modernen Astronomie und Europas wichtigster Beitrag zum Jahr der Astronomie 2009.
Die Planetariumshow „Augen im All – Vorstoß ins unsichtbare Universum“ schlägt erzählerisch einen Bogen von den Beobachtungen Galileis zu den wissenschaftlich anspruchsvollsten Astronomiemissionen unserer Zeit. Die Zuschauer erleben die Faszination Weltraum auf eine völlig neue Art und Weise. Sie tauchen ein in eine 360°-Projektion, erfahren, wie die Weltraumteleskope gebaut, gestartet und gesteuert werden. Sie lernen die Aufgaben der Teleskope im All kennen – in anschaulichen 3D-Animationen und spektakulären Bildern. Unterstützt wurde das Projekt durch das ESA-Direktorat für Wissenschaft.

„Wir wollen mit dieser Planetariumshow für jeden erlebbar machen, was Weltraumforschung heute bedeutet“, sagt Jocelyne Landeau-Constantin von der Europäischen Weltraumagentur ESA. „Und wir wollen daran erinnern, dass Forschung ein großes, gemeinsames Projekt ist – wie schon bei Galilei und Kepler vor vierhundert Jahren“.
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