Planeten im November
Merkurs Morgensichtbarkeit
Alle fünf hellen Planeten sind im Lauf des Monats wieder am Himmel zu sehen. Merkur am besten zur Monatsmitte, Saturn erst gegen Ende November.
![]() © Kosmos-Verlag |
Merkur bietet Mitte November eine respektable Morgensichtbarkeit. Gute Sichtbedingungen vorausgesetzt, kann man den 0,6 mag hellen, flinken Planeten am 10. in der Morgendämmerung knapp über dem Osthorizont erkennen. An diesem Tag geht Merkur um 5.53 Uhr auf. Gegen 6.20 Uhr hat er sich so weit über die dichtesten Dunstschichten am Horizont erhoben, dass er sichtbar wird. Seine Helligkeit nimmt bis 18. auf -0,6 mag kräftig zu, der Aufgang von Merkur erfolgt zehn Minuten früher, um 5.43 Uhr. Bis 25. steigt die Merkurhelligkeit noch ein wenig auf -0,7 mag an, der Merkuraufgang verspätet sich auf 6.05 Uhr.
Venus erreicht gleich am 1. mit 47°04' Winkelabstand von der Sonne ihre größte östliche Elongation. Wegen ihrer extrem südlichen Position erscheint sie in der Abenddämmerung recht tief am Südwesthorizont. Im Laufe des November nimmt die Venushelligkeit merkbar von -4,5 mag auf -4,9 mag zu. Die Venusuntergänge verspäten sich nur unwesentlich von 18.54 Uhr am Monatsanfang auf 19.05 Uhr am Monatsende.
Mars geht in der zweiten Nachthälfte auf und ist am Morgenhimmel zu Dämmerungsbeginn schon hoch im Südosten zu sehen. Seine Helligkeit nimmt merklich um 0,3 mag zu und erreicht Ende November 1,2 mag. Die Aufgänge von Mars verlagern sich von 1.37 Uhr am 1. auf 1.12 Uhr am letzten Novembertag.
Jupiter setzt zu seiner Oppositionsschleife an. Wenn Venus im Südwesten am frühen Abend untergeht, so geht Jupiter im Nordosten auf. Mit seiner im Laufe des Novembers auf -2,6 mag ansteigenden Helligkeit beherrscht er als dominierendes Gestirn den Nachthimmel. Am 1. geht der Riesenplanet um 21.05 Uhr auf, am 30. schon um 19.06 Uhr.
Saturn erscheint am Monatsende tief im Südosten in der Morgendämmerung. Am 25. geht der 0,6 mag helle Ringplanet um 6.10 Uhr auf, am 30. schon um 5.54 Uhr.
Mehr über das aktuelle Himmelsgeschehen lesen Sie im Kosmos Himmelsjahr.
Venus erreicht gleich am 1. mit 47°04' Winkelabstand von der Sonne ihre größte östliche Elongation. Wegen ihrer extrem südlichen Position erscheint sie in der Abenddämmerung recht tief am Südwesthorizont. Im Laufe des November nimmt die Venushelligkeit merkbar von -4,5 mag auf -4,9 mag zu. Die Venusuntergänge verspäten sich nur unwesentlich von 18.54 Uhr am Monatsanfang auf 19.05 Uhr am Monatsende.
Mars geht in der zweiten Nachthälfte auf und ist am Morgenhimmel zu Dämmerungsbeginn schon hoch im Südosten zu sehen. Seine Helligkeit nimmt merklich um 0,3 mag zu und erreicht Ende November 1,2 mag. Die Aufgänge von Mars verlagern sich von 1.37 Uhr am 1. auf 1.12 Uhr am letzten Novembertag.
Jupiter setzt zu seiner Oppositionsschleife an. Wenn Venus im Südwesten am frühen Abend untergeht, so geht Jupiter im Nordosten auf. Mit seiner im Laufe des Novembers auf -2,6 mag ansteigenden Helligkeit beherrscht er als dominierendes Gestirn den Nachthimmel. Am 1. geht der Riesenplanet um 21.05 Uhr auf, am 30. schon um 19.06 Uhr.
Saturn erscheint am Monatsende tief im Südosten in der Morgendämmerung. Am 25. geht der 0,6 mag helle Ringplanet um 6.10 Uhr auf, am 30. schon um 5.54 Uhr.
Mehr über das aktuelle Himmelsgeschehen lesen Sie im Kosmos Himmelsjahr.

