Exoplaneten

Sind wir allein im Universum?

Giordano-Bruno-Denkmal

Giordano-Bruno-Denkmal

Ketzerische Überzeugung eines Giordano Bruno

Auf dem Weg zur Entdeckung eines erdähnlichen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems sind diese neuen Funde ein weiterer, sehr wichtiger Schritt. Schon lange suchen die Astronomen nach fremden Planeten. Weltweit arbeiten mehrere Forschergruppen daran. Denn die Frage nach ihrer Existenz berührt unweigerlich eine der ureigensten Menschheitsfragen: Sind wir alleine im Universum – oder gibt es dort draußen noch jemanden?

Die Vorstellung der Erde als ein Unikum in den Weiten des Alls war vielen Denkern ein Graus. Giordano Bruno vermutete schon zum Ende des 16. Jahrhunderts, dass es Planeten um andere Sterne gibt und dass auf ihnen auch Leben existieren könnte. Er bezahlte diese und andere „Ketzereien“ noch mit seinem Leben. Mit der Entwicklung der beobachtenden Astronomie wurde die Suche nach diesen fremden Welten zu einer wissenschaftlichen Aufgabe. Lange Zeit aber waren die Astronomen erfolglos, erst in den vergangenen 20 Jahren konnten sie entscheidende Fortschritte machen. Planeten, mit Ausnahme junger und heißer Exemplare, produzieren nämlich keine eigene Strahlung, sondern reflektieren das Sternenlicht. Sie sind daher millionenfach leuchtschwächer als Sterne. Zudem umkreisen sie diese in relativ kleinen Abständen, so dass das wenige Licht, das wir überhaupt von ihnen empfangen, durch das helle Sternenlicht überstrahlt wird. Die ersten extrasolaren Planeten wurden deshalb erst mit modernen, hoch auflösenden Spektrographen und großen Teleskopen gefunden und auch nicht fotografisch, sondern mit Hilfe von indirekten Methoden.
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Auf diesem Bild ist Formalhaut b zu erkennen (kl. weißer Kasten). Er ist 100 Millionen Mal lichtschwächer als Formalhaut,  befindet sich innerhalb eines ausgedehnten Staubringes um den Stern und benötigt für einen Umlauf 870 Jahre.
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Hubble entdeckt ersten Exoplanet im Sichtbaren

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Nahinfrarotaufnahme von 1RXS J160929.1-210i24 und seinem möglichen planetaren Begleiter (oben links). Die Aufnahme entstand mit dem adaptiven optischen System Gemini Altair und dem Near-Infrared Imager (NIRI) am Gemini-Nord-Teleskop, Hawaii, USA.
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