Lexikon

Untergang
Das Verschwinden eines Himmelskörpers unter dem Westhorizont. Bei nicht punktförmigen Himmelsobjekten wie Sonne und Mond wird als Untergangszeitpunkt jeweils das Verschwinden des oberen Scheibenrandes angegeben. Bei der Berechnung von Auf- und Untergangszeiten ist die Strahlenbrechung in der irdischen Atmosphäre (Refraktion) zu berücksichtigen (s. Aufgang): Wenn die Sonne gerade am Horizont untergeht, ist sie in Wahrheit schon dahinter verschwunden.

Unter dem heliakischen Untergang versteht man das letztmalige Erscheinen eines Sterns oder Sternbildes am Abendhimmel. Mit dem heliakischen Untergang verschwindet das Gestirn für einige Wochen vom Nachthimmel und hält sich mit der Sonne am Taghimmel auf.

Als akronyktischen Untergang eines Gestirns versteht man den Untergang im Westen, wenn die Sonne gerade im Osten aufgeht. Dies ist für einen Planeten der Fall, der in Opposition zur Sonne steht. Er geht am Morgenhimmel akronyktisch im Westen unter.

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