Lexikon

Synodische Umlaufzeit
Zeit, die vergeht, bis sich wieder die gleiche Gestirnsstellung relativ zur Erde ergibt. Ein synodischer Monat ist die Dauer von Neumond zum nächsten Neumond (der Mond steht wieder von der Erde aus gesehen in Richtung Sonne). Er dauert länger als ein siderischer Monat, der den Zeitraum zwischen zwei Passagen des Mondes an einem Stern angibt, weil sich die Erde in der Zwischenzeit um die Sonne weiterbewegt hat. Bei einem Planeten gibt die synodische Umlaufzeit an, welche Zeit zwischen zwei aufeinander folgenden Oppositionen (bzw. Konjunktionen) vergeht. So läuft der Riesenplanet Jupiter in knapp zwölf Jahren um die Sonne (siderische Umlaufzeit), die synodische Umlaufzeit beträgt jedoch nur 398,9 Tage. Somit kommt Jupiter etwa alle 13 Monate in Opposition zur Sonne, wenn er von der Erde auf der Innenbahn überholt wird. Dann steht er von der Erde aus gesehen wieder der Sonne am Himmel gegenüber.

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