Lexikon

Sonnenuhr
Eine Sonnenuhr besteht im Wesentlichen aus einem Schattenstab (Gnomon) und einem Ziffernblatt. Der Schatten, den der Gnomon auf das Ziffernblatt wirft, zeigt die wahre Sonnenzeit an. Da unsere bürgerliche Zeit aber nach einer fiktiven, gleichmäßig laufenden mittleren Sonne bestimmt wird, kann eine Sonnenuhr infolge des Zeitunterschiedes zwischen wahrer und mittlerer Sonne bis zu einer Viertelstunde vor- oder nachgehen. Diese Abweichung von der mittleren Ortszeit wird Zeitgleichung genannt.

Trotz dieser Korrektur zeigt eine Sonnenuhr aber i. A. immer noch nicht die gleiche Zeit an wie das Ziffernblatt unserer Armbanduhr. Denn die Sonnenuhr zeigt keine Zonenzeit (MEZ) an wie unsere Uhr, sondern die wahre Ortszeit bzw. mit Hilfe der Zeitgleichung die mittlere Ortszeit, die von der Zonenzeit mehr als 30 Minuten abweichen kann.

zurück