Lexikon

Mondphasen
Lichtgestalten des Mondes. Sie entstehen dadurch, dass die Seite des Mondes, die der Erde zugekehrt ist, mal vollständig von der Sonne beleuchtet wird, mal gar nicht und oft teilweise - je nach relativer Stellung von Sonne, Mond und Erde. Die Hauptphasen sind Neumond, Erstes Viertel, Vollmond, Letztes Viertel.

Steht der Mond in Richtung Sonne, so blicken wir auf die unbeleuchtete Seite des Mondes. Es ist Neumond (Stellung 1 in der Abb.). Der Neumond steht mit der Sonne am Taghimmel und ist unbeobachtbar. Hat der Mond 90° östlichen Winkelabstand von der Sonne, so sieht man ihn als zunehmenden Halbmond in der ersten Nachthälfte (3). Man spricht auch vom Ersten Viertel, da der Mond ein Viertel seiner Bahn nach seiner Neumondposition zurückgelegt hat. Zwei Wochen nach Neumond steht der Mond der Sonne von der Erde aus gesehen gegenüber. Man blickt auf die voll beleuchtete Hälfte des Mondglobus. Diese Position wird Vollmond genannt (5). Nach einer weiteren Woche hat der Mond 90° westlichen Winkelabstand von der Sonne, man erblickt die abnehmende Hälfte des Mondes in der zweiten Nachthälfte oder am Morgenhimmel. Die Phase heißt abnehmender Halbmond oder Letztes Viertel (7). Der Mond hat nun drei Viertel seiner Bahn zurückgelegt und muss nur noch ein Viertel seiner Bahn bis zum nächsten Neumond durchlaufen. Zwischen den Hauptphasen nimmt der Mond kontinuierlich zu oder ab.

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