Lexikon

Monde
Natürliche Begleiter der Planeten auf ihrem Weg um die Sonne. Meist ist unser Erdmond gemeint. Die Monde der Planeten werden auch als Satelliten oder Trabanten bezeichnet. Die terrestrischen (erdähnlichen) Planeten sind mondarm. Merkur und Venus besitzen überhaupt keinen Mond, die Erde einen, Mars zwei winzige Möndchen und von Pluto sind derzeit drei Monde bekannt.

Die Riesenplaneten (Gasplaneten) Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun haben jedoch Dutzende Monde. Berühmt sind die vier hellen und großen Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto, die bereits von Galileo Galilei entdeckt wurden. Sie werden auch Galileische Monde genannt und sind bereits in einem Fernglas als vermeintliche Sternchen zu erkennen. Dabei ist Ganymed der größte Mond in unserem Sonnensystem und übertrifft mit 5250 Kilometern Durchmesser den Planeten Merkur deutlich. Saturn besitzt den zweitgrößten Mond unseres Sonnensystems: Titan weist einen Durchmesser von 5150 Kilometern auf. Er ist der einzige Mond in unserem Sonnensystem, der von einer dichten Atmosphäre umgeben wird.

Die Oberflächen der Monde zeigen in der Regel zahlreiche Spuren von kosmischen Einschlägen (Krater und Ringwälle).


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