Lexikon

Jupitermonderscheinungen
Die vier hellen Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto, die bereits Galileo Galilei im Jahr 1610 entdeckte, können schon in einem kleinen Fernrohr oder einem Fernglas beobachtet werden. Sie umkreisen Jupiter in seiner Äquatorebene.

Dadurch kommt es zu einer Reihe von Erscheinungen: Von Zeit zu Zeit verschwinden die Monde hinter Jupiter, dann spricht man von einer Bedeckung. Außerdem kommt es vor, dass einer der Monde vor der Jupiterscheibe vorbeiläuft. Diese Erscheinung wird Durchgang genannt. Wenn ein Mond seinen Schatten auf Jupiter wirft, so spricht man von einem Schattendurchgang. Verschwindet ein Jupitermond im Schatten des Riesenplaneten, kommt es also zu einer Jupitermondfinsternis, so nennt man dies Verfinsterung.

Die Zeitpunkte dieser so genannten Jupitermonderscheinungen sind im "Kosmos Himmelsjahr" verzeichnet. Es ist sehr einfach und reizvoll, sie zu beobachten.

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