Lexikon

Doppler-Effekt
Der Physiker Christian Doppler (1803-1853) entdeckte 1845, dass die empfangene Wellenlänge eines Senders abhängig ist von seinem relativen Bewegungszustand zum Beobachter. Nähert sich ein hupendes Auto, so steigt sein Ton an, entfernt es sich, so sinkt die Tonhöhe. In der Optik verschieben sich die Spektrallinien ebenso zu kürzeren Wellenlängen (zum Blauen hin), wenn sich die Quelle (Stern) dem Beobachter nähert. Entfernt sich ein Gestirn vom Beobachter, so sind die Linien zum langwelligeren, roten Ende des Spektrums verschoben (Rotverschiebung). Aus der Beobachtung der Doppler-Verschiebung lässt sich die Radialgeschwindigkeit (Geschwindigkeit in Richtung auf den Beobachter zu oder von ihm weg) einer Quelle bestimmen.

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