Lexikon

Aktive Optik
Bei großen Spiegelteleskopen werden die Spiegel durch Stellglieder (Aktuatoren) stets in der optimalen Form gehalten. Je nach Lage des Spiegels und der damit verbundenen Verformung wird die Spiegeloberfläche durch diese aktive Optik permanent nachjustiert. Bei der adaptiven Optik werden zusätzlich die störenden Luftturbulenzen in der Erdatmosphäre ausgeglichen, die die Abbildungsqualität mindern. Ein Referenzstern, der auch durch einen Laserstrahl künstlich erzeugt werden kann, wird beobachtet und die Verformungen der Lichtwellenfronten infolge der Luftunruhe registriert. Ein leistungsfähiger Computer gibt dann den Stellgliedern entsprechende Befehle zur schnellen Variation der Spiegeloberfläche (etwa zehnmal pro Sekunde).





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