Sternenhimmel im Dezember
Fuhrmann, Stier und Zwillinge
In der östlichen Himmelshälfte sind die Wintersternbilder bereits vollständig vertreten. Noch hoch in westlicher Richtung erblickt man das Herbstviereck, das Pegasusquadrat, dessen Spitze zum Horizont deutet.
![]() © Kosmos Verlag |
Himmelsanblick zur Monatsmitte um 22 Uhr
Besonders eindrucksvoll zeigt sich nun der Ost- und Südosthimmel. Hoch im Osten, fast im Zenit, steht die helle, gelbliche Kapella im Fuhrmann, darunter die beiden Sternenketten der Zwillinge mit Kastor und Pollux. Die meisten Völker sahen in diesen beiden Sternenketten zwei Menschengestalten. Die Inder nannten das Bild Mithuna und sahen darin einen Knaben und ein Mädchen. Bei den Persern hießen die Zwillinge Do Patkar, was nur „die beiden Figuren“ bedeutete. Im Mittelalter wurden hier zwei Engel gesehen.
Kastor (Alpha Geminorum) ist mit 1,6 mag scheinbarer Helligkeit etwas lichtschwächer als Pollux (Beta Geminorum). Kastor ist 52 Lichtjahre entfernt und setzt sich aus sechs Sonnen zusammen. Pollux ist ein orangefarbener, normaler Riesenstern (Spektraltyp K0III) mit 1,2 mag scheinbarer Helligkeit. Seine Entfernung beträgt 34 Lichtjahre. Damit ist Pollux uns ein wenig näher als Arktur. Er ist somit der sonnennächste rote Riesenstern mit einer dreißigfachen Sonnenleuchtkraft.
Der Stier mit dem prächtigen Sternhaufen der Hyaden, in dessen Vordergrund der rot-gelbe Aldebaran auffällig glänzt, und dem Siebengestirn, den Plejaden, schreitet zügig auf den Meridian zu. Die westlichen Teile des Stieres haben bereits die Mittagslinie erreicht.
Südöstlich des Stieres strahlt unübersehbar der Orion, das prominenteste der Wintersternbilder, mit den beiden hellen Sternen Beteigeuze und Rigel sowie den in einer geraden Linie stehenden drei Gürtelsternen. Tief im Süden ist gerade Sirius im Großen Hund (Alpha Canis Maioris), der hellste Fixstern am irdischen Himmel, über die Horizontlinie gestiegen. Auch Prokyon im Kleinen Hund (Alpha Canis Minoris) ist bereits im Osten aufgetaucht. Damit ist das komplette Wintersechseck am Osthimmel vertreten. Es setzt sich aus den Sternen Sirius, Prokyon, Pollux, Kapella, Aldebaran und Rigel zusammen.
Mehr über das aktuelle Himmelsgeschehen lesen Sie im Kosmos Himmelsjahr.
Kastor (Alpha Geminorum) ist mit 1,6 mag scheinbarer Helligkeit etwas lichtschwächer als Pollux (Beta Geminorum). Kastor ist 52 Lichtjahre entfernt und setzt sich aus sechs Sonnen zusammen. Pollux ist ein orangefarbener, normaler Riesenstern (Spektraltyp K0III) mit 1,2 mag scheinbarer Helligkeit. Seine Entfernung beträgt 34 Lichtjahre. Damit ist Pollux uns ein wenig näher als Arktur. Er ist somit der sonnennächste rote Riesenstern mit einer dreißigfachen Sonnenleuchtkraft.
Der Stier mit dem prächtigen Sternhaufen der Hyaden, in dessen Vordergrund der rot-gelbe Aldebaran auffällig glänzt, und dem Siebengestirn, den Plejaden, schreitet zügig auf den Meridian zu. Die westlichen Teile des Stieres haben bereits die Mittagslinie erreicht.
Südöstlich des Stieres strahlt unübersehbar der Orion, das prominenteste der Wintersternbilder, mit den beiden hellen Sternen Beteigeuze und Rigel sowie den in einer geraden Linie stehenden drei Gürtelsternen. Tief im Süden ist gerade Sirius im Großen Hund (Alpha Canis Maioris), der hellste Fixstern am irdischen Himmel, über die Horizontlinie gestiegen. Auch Prokyon im Kleinen Hund (Alpha Canis Minoris) ist bereits im Osten aufgetaucht. Damit ist das komplette Wintersechseck am Osthimmel vertreten. Es setzt sich aus den Sternen Sirius, Prokyon, Pollux, Kapella, Aldebaran und Rigel zusammen.
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