Beobachtungstipp Januar
Das auffällige Wintersechseck
Der Wintersternhimmel ist besonders reich an hellen Sternen. Sechs von Ihnen bilden eine große Figur: das Wintersechseck.
![]() © Kosmos Verlag |
Das Wintersechseck setzt sich aus den sechs hellen Sternen Kapella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier, Rigel im Orion, Sirius im Großen Hund, Prokyon im Kleinen Hund und Pollux in den Zwillingen zusammen
Die obere Spitze des Wintersechsecks, steil über dem Kopf des Beobachters, bildet der Stern Kapella im Sternbild Fuhrmann. Kapella ist ein gelblicher Stern ähnlich unserer Sonne.
Im Uhrzeigersinn folgt auf Kapella der rötliche Aldebaran, Hauptstern im Sternbild Stier. Die rote Farbe von Aldebaran weist auf eine kühlere Temperatur hin. In der Umgebung von Aldebaran sieht man zahlreiche schwächere Sterne, die den Sternhaufen der Hyaden bilden.
Die rechte untere Ecke des Wintersechsecks wird vom Stern Rigel im Sternbild Orion dargestellt. Der Orion ist mit seinem sieben hellen Sternen das auffälligste Wintersternbild. Rigel leuchtet blauweiß; er ist heißer als Aldebaran oder Kapella.
Nicht weit vom Horizont entfernt trifft man auf Sirius im Großen Hund. Sirius ist der hellste Stern des gesamten Himmels und mit neun Lichtjahren nicht weit entfernt. Obwohl Sirius eigentlich keine Eigenfarbe zeigt (sein Licht ist schlicht weiß), sieht man ihn oft in vielen Farben funkeln. Grund dafür ist die unruhige Erdatmosphäre, deren Einfluss sich tief am Horizont besonders stark bemerkbar macht.
Von Sirius im Großen Hund geht es weiter zu Prokyon im Kleinen Hund. Prokyon heißt übersetzt "Vorhund", denn er steigt vor Sirius über den östlichen Horizont. mit einer Entfernung von elf Lichtjahren ist Prokyon nicht viel weiter entfernt als Sirius. Sein Licht leuchtet gelblich.
Die letzte Ecke des Wintersechsecks verkörpert der untere Zwillingsstern Pollux. Knapp über ihm leuchtet Kastor, der aber nicht zur Figur des Wintersechsecks gezählt wird.
Mitten durch das Wintersechseck zieht sich die Milchstraße. Sie ist im Winter nicht so auffällig wie im Sommer, trotzdem lohnt sich ein Blick mit dem Fernglas, um nach Sternhaufen Ausschau zu halten.
Mehr über das aktuelle Himmelsgeschehen lesen Sie im Kosmos Himmelsjahr.
Im Uhrzeigersinn folgt auf Kapella der rötliche Aldebaran, Hauptstern im Sternbild Stier. Die rote Farbe von Aldebaran weist auf eine kühlere Temperatur hin. In der Umgebung von Aldebaran sieht man zahlreiche schwächere Sterne, die den Sternhaufen der Hyaden bilden.
Die rechte untere Ecke des Wintersechsecks wird vom Stern Rigel im Sternbild Orion dargestellt. Der Orion ist mit seinem sieben hellen Sternen das auffälligste Wintersternbild. Rigel leuchtet blauweiß; er ist heißer als Aldebaran oder Kapella.
Nicht weit vom Horizont entfernt trifft man auf Sirius im Großen Hund. Sirius ist der hellste Stern des gesamten Himmels und mit neun Lichtjahren nicht weit entfernt. Obwohl Sirius eigentlich keine Eigenfarbe zeigt (sein Licht ist schlicht weiß), sieht man ihn oft in vielen Farben funkeln. Grund dafür ist die unruhige Erdatmosphäre, deren Einfluss sich tief am Horizont besonders stark bemerkbar macht.
Von Sirius im Großen Hund geht es weiter zu Prokyon im Kleinen Hund. Prokyon heißt übersetzt "Vorhund", denn er steigt vor Sirius über den östlichen Horizont. mit einer Entfernung von elf Lichtjahren ist Prokyon nicht viel weiter entfernt als Sirius. Sein Licht leuchtet gelblich.
Die letzte Ecke des Wintersechsecks verkörpert der untere Zwillingsstern Pollux. Knapp über ihm leuchtet Kastor, der aber nicht zur Figur des Wintersechsecks gezählt wird.
Mitten durch das Wintersechseck zieht sich die Milchstraße. Sie ist im Winter nicht so auffällig wie im Sommer, trotzdem lohnt sich ein Blick mit dem Fernglas, um nach Sternhaufen Ausschau zu halten.
Mehr über das aktuelle Himmelsgeschehen lesen Sie im Kosmos Himmelsjahr.















