Planeten im Januar

Mars wird immer besser sichtbar

Zuer späteren Abendstunde taucht der rote Planet Mars am östlichen Sternenhimmel auf. Die Nacht beginnt aber mit dem Abendstern Venus und dem Riesenplaneten Jupiter. Nach dem Aufstehen kann man morgens Saturn in der Jungfrau finden.
Planetenlauf im Januar 2012

Planetenlauf im Januar 2012

Merkur bot Ende Dezember eine gute Morgensichtbarkeit. Mit etwas Glück und freiem Blick zum südöstlichen Horizont wird man ihn in den ersten Januartagen noch gegen 7.30 Uhr in der Morgendämmerung finden können.

Venus zeigt sich zu Jahresbeginn als hell strahlender Abendstern. Nach Einbruch der Dunkelheit glänzt sie am Südwesthimmel. Im Laufe des Monats verspäten sich ihre Untergänge. Am 13. zieht Venus in nur einem Grad Abstand am lichtschwachen Neptun vorbei. Um Neptun zu erkennen, ist ein gutes Fernglas oder kleines Teleskop notwendig.

Mars zieht seine Bahn im Sternbild Löwe. Er geht immer früher auf und wird deutlich heller, denn Anfang März wird er seine Oppositionsstellung einnehmen. Bis Monatsende erreicht die Marshelligkeit -0,5 mag; damit ist Mars in dieser Himmelsgegend das mit Abstand hellste Gestirn. Der scheinbare Durchmesser von Mars wächst bis Ende Januar auf 12'' an.

Jupiter ist nach Venus das hellste Gestirn in der ersten Nachthälfte. Bis März werden sich Jupiter und Venus immer weiter annäheren. Am 1. erfolgt der Jupiteruntergang um 2.29 Uhr, am 30. bereits um 0.43 Uhr. Die Jupiterhelligkeit sinkt im Laufe des Monats von -2,6 mag auf -2,3 mag.

Saturn kann zu Jahresbeginn am Morgenhimmel im Sternbild Jungfrau gesehen werden. Am 1. geht er um 2.06 Uhr auf, am Monatsletzten bereits um 0.14 Uhr. Die Helligkeit von Saturn bleibt im Januar fast unverändert. Erst im April wird er seine diesjährige Oppositionsstellung erreichen.


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