Internationales Jahr der Astronomie

Auf den Spuren von Galilei

Als Galileo Galilei vor 400 Jahren sein Fernrohr auf den Jupiter richtete, sah er vier merkwürdige Sternchen, die den Planeten zu umrunden schienen. Nacht für Nacht vermaß der Astronom die Positionen dieser Objekte, dann war er sich sicher: Jupiter besitzt vier Begleiter – die Galileischen Monde, wie wir sie ihm zu Ehren heute nennen.
Originalzeichnung von Jupiter und seinen Monden von Galileo Galilei im Januar 1610

Originalzeichnung von Jupiter und seinen Monden von Galileo Galilei im Januar 1610

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Auf den Spuren von Galilei

Inzwischen wissen wir, dass der Riesenplanet noch weit mehr Monde hat. Von den Galileischen Monden – ihre Namen sind Io, Europa, Ganymed und Kallisto – kennen wir detailreiche Bilder, gewonnen von Raumsonden. Und dennoch ist es ein faszinierendes Erlebnis, sie wie Galilei mit eigenen Augen zu sehen. Für viele Amateurastronomen bleibt der erste Anblick des Jupitersystems in einem Fernrohr eine einschneidende Erinnerung.

Diese Eindrücke möchten die Astronomen gerne teilen: Vom 22. bis zum 24. Oktober werden sie deshalb auf der ganzen Welt ihre Teleskope auf Jupiter richten. In diesen „Galileischen Nächten“ sollen Menschen nachvollziehen können, was vor 400 Jahren die Astronomie revolutionierte. Volksternwarten, Planetarien, astronomische Institute und Amateurastronomen bieten Sonderveranstaltungen an. Welche davon in Ihrer Nähe stattfinden, können Sie auf der Website www.galileannights.org erfahren.
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