Internationales Jahr der Astronomie

Die Galileischen Nächte

Jupiter, der König der Planeten, steht vom 22. bis 24. Oktober 2009 im Fokus des Internationalen Jahres der Astronomie. Unter dem Motto "Galileische Nächte" soll jeder die Gelegenheit haben, die Beobachtungen Galileo Galileis von vor 400 Jahren mit eigenen Augen nachzuvollziehen.
Das Logo der "Galileischen Nächte" vom 22. bis 24. Oktober 2009

Das Logo der "Galileischen Nächte" vom 22. bis 24. Oktober 2009

Wie bei den "100 Stunden Astronomie" im April diesen Jahres sind wieder alle Sternwarten und Hobby-Astronomen aufgerufen, sich mit ihren Teleskopen unters Volk zu mischen. Planet Jupiter steht an diesen Abenden günstig im Südwesten. Er ist dort der hellste "Stern" und kann eigentlich gar nicht übersehen werden.

Beim Blick durch ein Teleskop wird man links und rechts von Jupiter bis zu vier weitere "Sternchen" sehen. Da sich in der Nähe von Jupiter sonst keine weiteren hellen Sterne aufhalten, sind Verwechslungen ausgeschlossen: Bei den "Sternchen" neben Jupiter handelt es sich um die Monde des Riesenplaneten.

Auch Galileo Galilei konnte die Jupitermonde mit seinem kleinen Teleskop sehen und ihre Bewegung um Jupiter beobachten. Seine Schlussfolgerung "Die Monde bewegen sich um Jupiter" war revolutionär, ging man bis dato doch davon aus, alles am Himmel drehe sich einzig und allein um die Erde. Heute kann man die Jupitermonde bereits mit einem Fernglas sehen.

Die internationale Seite zu den "Galilean Nights" ermöglicht es, seine geplanten Beobachtungsabende zu registrieren und dadurch auf einer Karte anzeigen zu lassen: www.galileannights.org.